Yen zeigt leichte Stärke gegenüber Dollar und Euro
Die Aufwärtsbewegung des Euros zum Dollar setzte sich zu Beginn des europäischen Devisenhandels weiterhin fort. Am Vortag bei 1,4248 USD noch den Besitzer wechselnd, notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,4286 USD. Zuletzt hat auch der Yen gegenüber dem Euro und gegenüber dem Dollar Stärke gezeigt. Diese Kursbewegung wird im Handel vorallem mit den Kursabschlägen an den Aktienmärkten sowie dem am Freitag anstehenen US-Arbeitsmarktbericht begründet. "Bei aufflackerndem Risiko sehen wir immer eine Bewegung in den Yen", so ein Devisenhändler.
Eine Seitwärtsbewegungn in einer engen Spanne von 1,4190 und 1,4350 USD wird vom Euro bis zu der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten erwartet.Vorallem in der Charttechnik sei die Entwicklung spannend, denn der seit März bestehende Aufwärtstrend im Euro laufe langsam an die aktuellen Niveaus heran, aktuell bei 1,4056.
Ein Unterschreiten des Trends dürfte für Druck im Euro sorgen, als Kursziel nennt der Händler den Bereich 1,3830 USD. Die Zinsentscheidung der EZB wird eines der Highlights auf der Agenda der Konjunkturdaten am Donnerstag sein. Die Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sowie die Projektionen der Notenbank für Wachstum und Inflation im Euroraum stehen im Fokus. Laut Aussagen von Ratsmitgliedern gilt es bereits als ausgemacht, dass die EZB ihr Leitzinsniveau beibehalten wird.
Ausserdem werden aus dem gemeinsamen Währungsgebiet die Einzalhandlesumsätze für Juli und die zweite Veröffentlichung des Einkaufmanagerindex für den Dienstleistungssektor im August erwartet.
Die wöchentlichen Erstanträge auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung sowie der ISM-Index für den Dienstleistungssektor im August aus den USA sind avisiert. Wolkswirte erwarten durch Ihre Prognosen einen Stand von 48,0 nach 46,4 Punkten im Vormonat.
Die Feinunze Gold kostet am Donnerstagmorgen 977,15 nach einem Nachmittagsfixing in London von 964,75 USD. In den vergangenn zwei Tagen hat der Goldpreis so stark angezogen wie in den letzten fünf Wochen nicht mehr.
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