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Verluste der Asien Märkte

Den Aktienmärkten in Fernost wurden durch die Sorgen um die Entwicklung des Euro und die Angst vor einem wirtschafltichen Aufschwung ohne die gleichzeitge Schaffung von Arbeistplätzen in den USA Verlsute bereitet.

Auch im fernöstlichen Handel hielt die Talfahrt der Gemeinschaftswährung an. In Griechenland, Portugal und Spanien fürchten Ivnestoren die ausufernden Staatsschulden. Zudem wartet der Markt mit Spannung auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Das sich die Arbeitlosenquote im vergangenem Monat nicht verbessert hat wird befürchtet.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte verlor 2,9 Prozent auf 10.057 Zähler. Der Leitindex befand sich zeitweise auf dem niedrigsten Stand seit sieben Wochen. Der breiter gefasste Topix-Index notierte 2,1 Prozent niedriger bei 891 Zählern. Zum Teil notierten auch die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan, Singapur, Shanghai und Südkorea schwächer.

Auf tiefsten Stand seit drei Monaten schloss die Börse in Australien und ging mit einem Minus von 2,3 Prozent aus dem Handel. Herbe Verluste bereitet die akutelle Dollar Stärke den Dividenpapieren der Bergbauunternehmen Rio Tinto und BHP Billiton. 5,0 und 3,5 Prozent büßten die Papiere ein.

Der Asien Handel war von Ausverkäufen bestimmt. Aus risikoreicheren Anlageformen zogen sich Investoren zurück. Unter der jüngsten Yen Stärke litten insbesonder Papiere exportorientierter Unternehmen. 3,5 Prozent gaben Canon Aktien nach, 3,7 Prozent verloren die Anteilscheine von Honda. Toyota Aktien legten gegen den Trend nach den Verlsuten der vergangenen Tage 1,1 Prozent zu.
Trotz der millionenfachen Rückrufaktion seien die Unternehmensergebnisse ermutgiend ausgefallen, so Analysten.

Den Handel in China belasten Bankenwerte und Einzelhandelspapiere. Deutlich gaben die Anteilsscheine der auch in Hongkong gehandleten größten Bank Europas HSBC und des auf Europa fokussierten Händlers nach. 6,5 Prozent büßten Esprit Aktien ein.

Das den Asienmärkten im zweiten Quartal schlechte Zeiten bevorstehen befürchtet nicht nur Analyst Darius Kowalczyk.

Deutlich gab der Euro am Freitag im asiatischen Devisenhandel zum Dollar nach. Am Vormittag notierte die europäische Währung bei 1,3708 Dollar nach 1,3729 im späten New Yorker Handel. Mit 89,60 wurde der Yen zum Dollar bewertet.

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