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4100 Milliarden Dollar Umsatz im Devisenhandel am Tag
Mark McDonald ist ein Analyst der britischen Bank HSBC und machte in dem letzten Bericht für den Währungsmarkt eine Schätzung über den täglichen Umsatz beim Devisenhandel. Dort schätzt Mac Donald, "dass der Währungsmarkt auf 4100 Milliarden Dollar pro Tag zulegte." In seiner Kurzanalyse in den halbjährig erscheinenden berichten beruft sich der Analyst der britischen Bank auf die Umfragen der Bank of England und der New Yorker Federal Reserve, die erst jüngst erschienen.
Im Vergleich zu den geschätzte 4100 Milliarden Dollar pro Tag vom April 2010 führt man gewöhnlich die Schätzungen vom April 2007 an. Damals waren es nur 3200 Milliarden Dollar, die täglich im Devisenhandel umgesetzt wurden. Dieser vergleich der Zahlen zeigt einen Anstieg von 30 Prozent des Umsatzes innerhalb von 3 Jahren.
Als Grund dafür, dass der Umsatz so erheblich zulegte, sehen Experten die Belange um die Schuldenkriese in Europa. So wurde der Euro in den ersten Monaten des Jahres deutlich schwächer, während sich der US-Dollar stärken konnte. Paul Robinson, seines Zeichens ein Währungsanalyst von Berclays Capital – kommentierte diese Vermutung mit: "Wenn es eine große Nachrichtenlage gibt, wie es mit der Griechenland-Krise der Fall war, dann sind die Anreize für Investoren größer, die Position zu verändern". Auch an den asiatischen Märkten hatte die Schuldenkriese und die daraus folgende Sorge um die Währungsgemeinschaft deutliche Folgen. So stiegen laut des Tokyo Foreign Exchange Market Committee die Umsätze in Tokio um 16 Prozent.
Es bleibt abzuwarten, wie genau die Schätzungen von McDonald am Ende sein werden, da der Devisenhandel ein Feld ist, welches man nur schwer überschauen kann. In diesem Zusammenhang wird besonders der nächste Bericht der BIZ erwartet. Die BIZ befragt nämlich die großen Marktteilnehmer auf dem Devisenmarkt und hat durch eine genaue Kategorisierung einen viel versprechenden überblick. Die Ergebnisse dieser Befragung werden für das Ende des kommenden Monats erwartet.
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