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Stärkerer US-Arbeitsmarkt erwartet

Das neue Jahr hat den Euro bisher weiter unter Druck gehalten. Man sprach von einer angehaltenen Handbremse am Devisenmarkt.

Die Commerzbank äußerte sich dazu, dass man keine klare Richtung in der Entwicklung erkennen könne. Am Montag hatte die Europäische Zentralbank die Gemeinschaftswährung bei einem Wert von 1,3348 US-Dollar verortet, am Dienstag lag der Referenzkurs 1,3421 USD – dem höchsten Stand der Währung der vergangenen drei Wochen - und zur Mitte der Woche kostete der Euro wieder nur noch 1,3281 US-Dollar.

Ein Marktteilnehmer kommentierte die Entwicklungen und sagte: "Mit der noch immer ungelösten Schuldenkrise wird es ohnehin immer wieder Rückfälle für den Euro geben." Allerdings geht man am Markt davon aus, dass bald ein deutlicher Abwärtstrend einsetzen könnte, wenn die Daten vom US-Amerikanischen Arbeitsmarkt eintreffen.

Diese werden am Freitag erwartet und nach Aussagen der Commerzbank kann man hier mit einer positiven Überraschung rechnen. Denn wenn man sich die Eingänge von Aufträgen im November aus den Staaten ansieht, sind diese ebenfalls über den Erwartungen ausgefallen. Das Bankhaus verweist bei dieser Prognose auch auf die gesunkene Anzahl von Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in der USA – mit 390 tausend Anträgen ist die psychologisch wichtige Marke von 400 tausend Erstanträgen unterschritten.

Bei 400tausend Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung schätzt man nämlich gemeinhin die Schwelle zu einer nachhaltig aufgebauten Beschäftigungsökonomie.

Diese Ausblicke, welche die Erwartung von positiven Daten vom US-Markt nähren, lassen sogar die negativen Informationen aus den Staaten verblassen. So macht der US-Amerikanischen Notenbank noch immer die hohe Arbeitslosenquote von 10 Prozent Sorgen.

Auch veröffentlichte die Notenbank am Dienstag Protokolle zur weltweit größten Volkswirtschaft, die nicht allzu euphorisch ausfielen. Zwar konnte man dort einige Fortschritte erkennen, aber die Wirtschaft wurde von der Notenbank nach wie vor als Schwach eingeschätzt.

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