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Stabilisierung des Euros bei Wochenausgang
Der Euro kann sich gegenüber dem Dollar nach seinem Schwächeanfall am Donnerstag am Freitag wieder stabilisieren. Wieder einmal beachtlich ist jedoch die Tagesschwankung. Bis zur Veröffentlichung des unterhalb der Erwartung ausgefallenen Verbrauchervertrauen der Universität Michigan fiel der Euro bis auf 1,4830 USD zurück.
Die Politik der niedrigen Zinsen wurde in den USA noch lange gefahren, nach Aussagen aus dem Handel sprechen die schwachen Daten dafür. Nach Einschätzung der Helaba zeigt der zweite Rückgang der Verbaucherstimmung, dass mit keiner hohen Dynamik des privaten Verbrauchs zu rechnen ist. Auf der Verbraucherstimmung lastet vorallem die schwierige Situation am Arbeitsmarkt. Zu mehr Konsumbereitschaft dürfte erst eine Trendwende bei der Beschäftigungn beitragen.
Die Veröffentlichung erster Zahlen zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduckt im Euroraum blieb im dritten Quartal ohne sonderliche Auswirkungen. "Das Währungsgebiet hat insgesamt aus der Rezession herausgefunden", kommentiert Heinrich Bayer, Ökonom aus dem volkswirtschaftlichen Research der Deutschen Postbank. Die Entwicklung in Frankreich sei als sehr enttäuschend zu werten, die Prognosen seien hier deutlich verfehlt worden.
Den ein oder anderen Wermutstropfen enthielten auch die Zahlen für Deutschland. "Die derzeitige Erholung basiert in erster Linie auf einer Verbesserung des globalen Umfelds und auf den staatlichen Maßnahmen zur Konjunkturstützung. Von einem selbsttragenden Aufschwung ist unsere Wirtschaft damit noch weit entfernt."
Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittags-Fixing in London bei 1.107,50 USD, nachdem sie zum Vormittag-Fixing mit 1.107,50 USD festgestellt wurde.
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