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SPD will weltweite Finanzmarktsteuer
Die SPD schlägt eine globale Finanfmarktsteuer vor. Banken, Versicherungen und Investmentfonds sollen an den Kosten der Weltwirtschaftskrise beteiligt werden und Spekulationen eingedämmt werden. Auch in der Wirtschaft müsse laut SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und Finanzminister Peer Steinbrück das Verursacherprinzip gelten.
Einen Steuersatz von lediglich 0,05 Prozent schlägt die SPD jetzt vor. Dieser Steuersatz soll praktisch für alle Finanzprodukte von Aktien über Devisen und Anleihen bis hin zu hochriskatne Papieren gelten. Mit einer Steuereinnahme zwischen zehn und zwanzig Milliarden Euro könnte alleine Deutschland rechnen.
Die Idee soll beim Treffen der Staats – und Regierungschefs der 20 führenden Industrie – und Schwellenländer am Ende des Monats in Pittsburgh zur Sprache gebracht werden.
Alle G- 20 Staaten müssten der Einführung der Finanzmarktsteuer einwilligen, da die Banken ihre Aktivitäten sonst einfach von einem Land ins ander verlegen würden. Sollten die Idee von den G-20 Partnern abgelehnt werden will die SPD eine Börsenumsatzsteuer in Deutschland einführen.
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