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Risikobereitschaft stärkt den Euro
Duch die wieder leicht gestiegene Risikobereitschaft an den Kapitalmärkten, profitierte der Euro und stieg zum Dollar. Insgesamt wurden deutliche Gewinne an den Aktienmärkten erziehlt, jedoch befindet sich das Währungspaar EUR/USD weiterhin in der, seit Wochen anhaltenden, Seitwärtspanne im Bereich von 1,38 bis 1,42 USD.
Die veröffentlichte Inflationsrate im Euroraum ist, wie erwartet, zum ersten mal in den negativen Bereich gerutscht. Ein Volkswirt der Postbank äußerte sich wie folgt zu dem vorläufigen Ergebnis von minus 0,1 %: "Der Ausflug in negatives Terrain war vor allen Dingen eine Folge des Ölpreisschubs im letzten Jahr". Auch die Energiekomponente habe mit minus 11,8% gegenüber dem Vorjahr folglich den stärksten Rückgang ausgewiesen. Die meisten Komponenten hätten jedoch Preiszuwächse im Jahresvergleich aufgwiesen, das verhinderte einen stärkeren Inflationsrückgang.
Ein Blick auf die Kernrate mache auch deutlich, das ein Deflations-Szenario fehl am Platz wäre.
Sie habe zwar um 0,1 % gegenüber Mai nachgegeben, mit einer Jahresrate von 1,4 % läge Sie aber immer noch deutlich über der Null-Prozent-Marke.
Beim New Yorker Konjunktur-Index, der ebenfalls positiv überraschte, fiel besonders der deutlich angestiegene Ordereingang ins Auge. Dagegen fielen jedoch die Verbraucherpreise in den USA im Juni so stark, wie seit Anfang 1950 nicht mehr.
Die US-Verbraucherpreise zogen im Juni auf Monatssicht deutlich an, obwohl es die Jahresentwicklung aufgrund des Basis-Effekts von den Energiepreisen anders suggerierte.
Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittag-Fixing in London bei 938 USD, nachdem sie zum Vormittag-Fixing mit 930 USD festgestellt wurde.
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