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Griechenland zeigt Kampfgeist- Schuldenbekämpfung soll keine Sisyphosarbeit werden

Die deutsche Bundesregierung unterstützt die griechischen Sparpläne. Dies seit ein bedeutender Schritt, um das Vertrauen der griechischen Märkte und in die gemeinsame europäische Währung zu verbessern. Griechenland muss nun tun, was nötig ist. Das Land versucht seinen Schulden mit der Anhebung der Mehrwertsteuer sowie Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst beizukommen.

Die gesparte Summe beträgt hier 4,8 Milliarden Euro. Deutschland ist über die Maßnahmen sehr froh, betont aber, dass beim Antrittbesuch des griechischen Ministerpräsidenten keine Hilfszusagen gemacht werden sollen, sondern dass es gilt, die Beziehung der beiden Länder zueinander zu vertiefen und auszubauen. Laut Schäuble müssen diese Bemühungen besonders gewürdigt und anerkannt werden, die sie sind für Europa und den Euro von immanenter Wichtigkeit.

Diese Maßnahmen müssen aber so bald als möglich in die Tat umgesetzt werden, denn nur dann kann das Vertrauen in den Markt besser werden und die Refinanzierung der Kapitalmärkte gut funktionieren können. Auch die EU-Kommission bestärkt die griechischen Bemühungen, dies sei die richtige Verhaltensweise um das Defizit im Haushalt um 4% zu reduzieren. Auch die Ratingagenturen Moody’s und Finch befürworten Griechenlands Aktionismus.

Die Maßnahmen zeigen, dass es dem Land mit seinem Vorsatz, die Schulden zu senken, ernst ist. Moody’s hatte dem EU-Mitgliedsland damit gedroht, seine Kreditwürdigkeit schlechter zu bewerten. Sie ist bis dato die einzige Agentur, die die Kreditwürdigkeit noch auf dem A-Level einstuft. Wenn Griechenland diese Wertung nicht mehr hat, dann könnte die Rückfinanzierung zum Jahreswechsel Schwierigkeiten aufwerfen. Denn die Sonderregelung, die besagt, dass die Europäische Zentralbank Anleihen auch ohne exzellente Bewertungen annimmt, verliert Ende 2010 ihre Gültigkeit.

Der Euro legt aufgrund positiver Nachrichten aus dem Devisenhandel vom 1,34 Dollar auf etwa 1,37 Dollar zu.

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