Eurokurs pendelt impulslos um 1,50
Am Dienstag hat sich der Eurokurs um die Marke 1,50 US-Dollar gependelt. Am Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,4990 US-Dollar gehandelt. Zuvor hatte die europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,4966 Dollar festgesetzt. Somit kostete der Dollar 0,6682 Euro.
"Es hat kaum Impulse für den Devisenmarkt gegeben", sagte Thomas Amend, Devisenexperte vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Auch die für den Monat November etwas enttäuschend ausgefallenen Konjunkturerwartungen des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hätten den Markt kaum bewegt. Laut Sartoris sei der Rückgang aber nur etwas stärker ausgefallen als erwartet. Dieser Indikator beruhe zudem nur auf einer Befragung unter Analysten und nicht wie das ifo-Geschäftsklime auf einer Befragung von Unternehmen.
Amend erwartet, das der Euro seinen jüngsten Höhenflug bis zum Jahresende fortsetzten wird. "Der Euro hat zuletzt immer von einem Anstieg der Risikoneigung und der Aktienkurse profitiert. Da sich an den Aktienmärkten eine Jahresendrally abzeichnet, dürfte auch der Euro profitieren." Der Euro dürfte sein jüngstes Verlaufshoch von 1,5066 Dollar daher schon bald überschreiten. Im Juli hatte der Euro seinen bisherigen Rekordstand mit 1,6038 Dollar erreciht.
Zu den anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89860 britische Pfund , 134,51 japanische Yen und 1,5115 Schweizer Franken festgelegt. Am nachmittag wurde die Feinunze Gold in London mit 1,101,50 Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 23.875 Euro.
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