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Euro zum Wochenbeginn unter Druck

Im frühen europäischen Devisenhandel zeigte sich der Euro fester gegenüber dem US-Dollar-Richtkurs der Europäischen Zentralbank vom Freitag. Auch gegenüber den anderen internationalen Leitwährungen Pfund, Yen und Franken konnte die Gemeinschaftswährung etwas Raum gutmachen und kletterte.

Schon am Dienstag Morgen setzte der Euro aber schon wieder zu einer Talfahrt an und fiel gegenüber allen internationalen Leitwährungen. Am frühen Nachmittag des 23. Novembers verzeichnete die Gemeinschaftswährung ihren Tagestief bei 1,3471 US-Dollar.

Dieser Trend setzte sich zum Mitte der Woche sogar noch fort. Während es am Morgen des Mittwochs noch danach aussah, als würde sich der Euro über 1,34 Dollar in ein ruhiges Gewässer manövrieren und stabilisieren, rutschte er im Verlauf des frühen Handels bis auf 1,3320 US-Dollar ab.

Der Grund für den Aufschwung der Gemeinschaftswährung am Start der Woche war das nahende Rettungspaket für Irland gewesen. Laut Marktteilnehmern habe dies für eine Entspannung im Devisenhandel gesorgt. Allerdings konnte diese Entspannung nicht lange anhalten, das sich die Händler auch bewusst waren, dass die Probleme innerhalb der Euro-Zone nicht einfach verschwinden würden. "Es gibt Gerüchte am Markt, dass Portugal abgestuft wird", sagte ein Händler am Dienstag und diese Gerüchte drückten den Euro. Hinzu kommt die militärische Spannung zwischen Nordkorea und Südkorea.

All diese Faktoren sorgten für den Abwärtstrend der Gemeinschaftswährung. Eine Analystin von der Commerzbank – mit Namen Antje Praefcke – kommentierte diese Entwicklung überrascht: "Es ist schon erstaunlich, dass sich der Euro in seinem Abwärtssog auch von so einem guten Ifo-Index nicht aufhalten lässt. Die Unsicherheit darüber, wie es weitergeht, ist einfach zu groß."

Auch Ralf Umlauf – ein Analyst von Helaba – kommentierte den Ifo-Index: "Die Tatsache, dass die Geschäftserwartungen einen neuen Hochpunkt erreicht haben, signalisiert, dass die konjunkturelle Dynamik zu beginn des kommenden Jahres erhalten bleibt."

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