Euro schwingt sich über die 1,40 USD Marke
Nachdem die Gemeinschaftswährung in den vergangenen Wochen im Devisenhandel immer mehr Raum nach oben gutmachen konnte, hat sie nun einen neuen Höhepunkt erreicht und schwang sich in der Mitte der Woche über die Marke von 1,40 US-Dollar. Am Mittwoch des vergangenen Donnerstag schlug der Euro mit 1,4013 US-Dollar zubuche und markierte sein tageshoch sogar bei 1,4052 US-Dollar. Zum Verglich; beim späten Devisenhandel in New York vom Mittwoch hielt er sich noch knapp unter der 1,40 Marke bei 1,3957 US-Dollar.
Ein entscheidender Impuls über den derzeit bei Analysten und Händlern des Marktes gesprochen wird ist der Quantitative Easing 2.0, der möglicherweise den Dollar belasten könnte. Eine Belastung des Dollars würde wiederum die Gemeinschaftswährung der Europäischen Union zusätzlich beflügeln. Quantitative Easing 2.0 - oder kurz QE 2.0 - steht für eine Lockerung der Geldpolitik. Von der USA wird derzeit eine solche erwartet, aber auch Analysten sind sich unklar darüber, wie diese ausfallen wird:"Es ist ein wenig wie das Warten auf die Bescherung zu Weihnachten. Noch ist längst nicht klar, wie QE 2.0 denn tatsächlich aussehen wird." Kommentieren sie. Demnach befinde sich der Devisenhandel derzeit im Schwebezustand.
Von Seiten der US-Amerikanischen Regierung wurde aber bekräftigt, dass man keine Politik verfolge, die eine Dollarabwertung bewirkt. So das Statement des Finanzministers des Landes mit Namen Tomothy Geithner. Nach seiner Meinung sei der Devisenhandel derzeit sehr ausgewogen, was die Leitwährungen beträfe.
Auch äußerte sich der US-Amerikanische Finanzminister zu seinen Erwartungen zu dem Treffen der Notenbankchefs und Finanzministern der 20 führenden Schwellenländern und Industrieländern. Dieses findet in Südkorea statt und soll - so Geithner - Normen für die internationale Politik beim Wechselkurs bewirken. Diese brauche der Markt dringend, da derzeit keine Richtlinien bestehen würden um eine Fairness zu bewahren.
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