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Der Euro um schwankt zwischen Auf- und Abwärts-Trends

Die aktuelle Devisenwoche war eine echte Berg- und Talfahrt für die Europäische Gemeinschaftswährung. So bescherten gute Daten aus der Konjunktur, welche die Händler am Markt offenbar überraschten, dem Euro einen Aufschwung bis über die Marke von 1,43 USD.

Dann gab es aber wieder Meldungen von der vor sich hinschwelenden europäischen Schuldenkrise und die Währung rutschte wieder um einen Cent ab auf knapp über 1,42 USD. Dies schlug sich dann natürlich auch im Referenzkurs der Europäischen Zentralbank für den Euro nieder. Am Mittwoch lag dieser bei 1,4397 USD, am Tag darauf nur noch bei 1,4212 USD.

Was die europäische Gemeinschaftswährung vor allem unter Druck setzt sind die Diskussionen um die Krise in Griechenland. Zwar trugen auch Meldungen über die Aussetzung von italienischer Bank-Aktion ihren Teil zur Berg und Talfahrt bei, aber der Verkaufsdruck kommt in erster Linie von den Helenen. So Blickt man am Devisenmarkt gespannt auf die Entwicklungen bezüglich des Sparpakets, das für Griechenland geschnürt werden soll.

Man kann davon ausgehen, das neue Pläne den für Sparmaßnahmen in Griechenland die Position des Euros gegenüber dem US-Dollar deutlich verbessern wird. Die Einigung der Griechischen Regierung mit der Europäischen Union und der Internationalen Währungsfond sorgte bereits für Erholung mein Euro.

Prognosen für den langfristigen verlauf des Euros sind allerdings sehr schwer. Gegenüber seinem Gegenstück dem US-Dollar hält sich die Gemeinschaftswährung nach wie vor recht stark, was allerdings vor allem an der Schwäche der US-amerikanischen Währung liegt. Blickt man dagegen auf den Wechselkurs gegen die Schweizer Franken, erblickt man ein Allzeittief des Euros. Der Schweiz geht’s gut und das macht die Franken ausgesprochen beliebt am Devisenmarkt.

In der kommenden Woche werden Entscheidungen für Griechenland fallen müssen und damit auch für den Devisenmarkt. Damit blickt man also nicht nur in der Eurozone am Dienstag auf die Äußerungen der Parlamentarier in Athen.

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