Wochenentwicklung des Euros im Devisenhandel
Am Anfang der Woche zeigte sich der Euro gegenüber den US-Dollar nur wenig Veränderung. Beim EZB-Richkurs behauptete sich die Gemeinschaftswährung mit 1,1959 USD am Montag und 1,1942 USD am Dienstag. Verglichen mit dem Ultimowert von 2009 lag der Wert vom Dienstag 17,10 Prozent darunter – das entspricht 0,2464 Einheiten.
Ein Marktteilnehmer kommentiert: "Es tut sich nicht allzu viel. Derzeit sehen wir eine Konsolidierung auf tieferem Niveau" Am Dienstagnachmittag verzeichnete sich die Gemeinschaftswährung dann auf 1,1940 USD. Man prognostizierte, dass über die Woche ein Rückgang des Kruses bis auf 1,1750 Dollar möglich sei. Ein Händler kommentierte: "Die Korrekturen nach oben fallen gering aus - es könnte im weiteren Verlauf wieder Druck auf den Euro kommen"
Am Donnerstag konnte sich der Euro aber wieder im europäischen Devisenhandel behaupten. Kurzfristig kletterte die Gemeinschaftswährung sogar über die 1,20 Marke im US-Dollar-Richtkurs der EZB. Gegen 9 Uhr stand der Euro bei 1,2031 USD – 0,0021 US höher als beim Richtkurs vom Mittwoch. Man Sprach im Devisenhandel von einer „technischen Erholung“, die einen leichten Aufschwung gegenüber den vorangegangenen Verlusten bewirkte. Gegenüber Franken, Yen und Pfund – den anderen internationalen Leitwährungen – zeigte der Euro keine signifikanten Veränderungen. In New York ging die Gemeinschaftswährung mit 1,1988 DU aus dem Handel.
In Verbindung damit nannte man die Handelsbilanz und Arbeitsmarktdaten für den Monat April, die in den USA bekannt gegeben wurden und die Zinsentscheidung der Bank von England, die in Großbritannien auf der Agenda stand.
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