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Euro auf höchsten Stand seit Mai
Im Devisenhandel konnte sich die Gemeinschaftswährung heute gut behauptet. Erstmals seit zwei Monaten konnte der Euro über die Marke von 1,29 USD klettern. Anfang Mai sah das noch ganz anders aus. Damals fiel der Euro auf den niedrigsten Stand des Jahres und ging mit 1,1875 USD aus dem Handel. Der Auslöser dafür waren die Schuldenkreisen innerhalb der Europäischen Union.
Der Grund für den besseren Stand sind die schwachen Konjunkturdaten aus der USA. Von Händlern wird der daraus resultierte Anstieg als überzogen gewertet. Dennoch könnte die Lage der USA den Euro weiter kräftigen, da dort der Wirtschaftsaufschwung bald auslaufen wird. Die Frage ist dabei, ob dieses Argument die Stärke haben wird, die Schuldensituation der Europäischen Union vergessen zu machen. Das Abwägen dieser beiden Seiten wird wohl über die weitere Entwicklung des Euros entscheiden.
Neben dem Euro hat auch der Yen deutlich zugelegt, indem er von den Verbraucherdaten der USA profitierte. Auf dem höchsten Stand der letzten zwei Wochen konnte der Yen sich gegen den Dollar behaupten. Man geht aber davon aus, dass man bei dieser Entwicklung bald – zumindest verbal – eingreifen wird. Dies wird von der japanischen Notenbank spätestens dann erwartet, wenn der Yen auf einen Preis von 85 je Dollar steigt.
Mit dem Ausklang dieser Woche werden noch die Daten zu den Verbraucherpreisen aus der USA erwartet. Die TIC-Daten, welche An- und Verkauf von Wertpapieren von Ausländern betreffen, können dabei für Bewegung sorgen. Als anderer Faktor werden die Ergebnisse zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan interessant werden.
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