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Euro gerät ins Schleudern

Die europäische Währung geriet am Montag gegenüber des USD stark ins Schleudern und somit zählte auch die dreitägige Glückssträhne als beendet.

Erst vor kurzem wurden von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung neue Daten veröffentlicht, die zeigten, dass vorallem in Großbritannien, Italien und Frankrich ein kleiner wirtschaftlicher Anstieg zu erkennen sei. Doch in Deutschland gibt es keine Spur eines Anstiegs und das könnte bedeuten, dass das Vertauen bei Langzeitanlegern auf kurz oder lang ganz verschwinden wird. Solange Deutschland als größtes europäisches Industrieland rote Zahlen schreibt, wird der Druck der auf Eurozone und Währung laste auch nicht nachlassen.

Am gestrigen Handelstag rutschte der Euro um 70 Punkte gegen den Dollar ab und schloss bei 1,3591. Dramatische 200 Punkte musste der Euro zum JPY verbuchen und notierte hier bei 132,23. Diese starken Kursverluste lassen sich zum einen vorallem auf einen "überkauften" Preis des Kurspaares EUR-JPY zurückführen. Auch der JPY, der momentan als „sichere“ Anlage gilt, äußerst sich zinsbullisch. Die Rezessionsängste scheinen wieder zu steigen und so verhält sich das Britische Pfund ähnlich gegenüber dem JPY.

Auch für EUR/GBP stieg der Kus nur um mäßige 30 Punkte an und die Marktteilnhemer sind weiterhin unsicher über den Ernst der Lage um Großbritanniens Wirtschaft und die der Eurozone. Besonderes Augenmerk sollten die Euroanleger heute vorallem auf Veröffentlichungen aus der Eurozone und Großbritanien richten.

Diese Daten werden die zukünftigen Trends des Euros und des Pfunds bestimmen. Auch aus England werden heute wichtige Zahlen zur Industrieproduktion und der Handelsbilanz für den Monat März veröffentlicht. Darüber hinaus werden heute auch entscheidenden Informationen und Wirtschaftsdaten aus der Eurozone bekannt gegeben. Es sollen auch endgültig Daten zu den deutschen Verbraucherpreisen veröffentlicht werden.

Budespräsident Weber wird sich heute bei der Sitzung des Wirtschsftsbeirats in München zum Thema „ Die Globale Finanzmarktkrise aus der perspektive Deutschland „ äußern.

Auch US-Präsident Obama und US-Notenbankenchef Bernanke könnten sich heute zu Wort melden, was großen Einfluss auf den Devisenhandel haben könnte.

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