Euro schafft es nicht sich an die 1,33 Dollar Marke zu halten
Am Montag schaffte es der Euro nicht, sich an die 1,33 Dollar Marke zu halten und viel im laufe des folgenden Tages. Während die Gemeinschaftswährung im späten Devisenhandel in New York noch mit 1,3223 USD gehandelt wurde, schlug er am Dienstag in Tokio nur noch mit 1,3190 USD zubuche. Dieser Einbruch des Euros im Fernöstliche Handel stellt einen empfindlichen Abschwung dar, mit dem die Gemeinschaftswährung ihre Verluste Ausweitet.
Die Franken hielten gegen dem Euro mit 1,3855 je Euro.
Die japanische Währung kann sich gegen den US-Dollar weiterhin gut behaupten. Mit 85,95 Yen ging man am Montag im New York aus dem Handel und am Dienstag mit 85,79 Yen. Damit bleibt der Dollar gegenüber der japanischen Währung weiterhin im Gravitationsfeld seines tiefsten Standes seit 15 Jahren.
Ein einflussreicher Faktor im Devisenhandel stellt seit Dienstag die US-Notenbank dar, die seit diesem Tag über den Leitzins berät, der für die größte Volkswirtschaft der Welt gelten soll. Experten erwarten den Leitzins der Fed in einem bereich zwischen 0 Prozent und 0,25 Prozent. Dies wäre als Signal zu lesen, dass man keine geldpolitische Wende in der nahen Zukunft erwartet.
Besonders die enttäuschenden Daten vom Arbeitsmarkt der USA und die allgegenwärtige Sorge um die schwächelnde Konjunktur könnten den Offenmarktausschuss der US-Notenbank dazu bringen, Schritte einzuleiten, welche die Wirtschaft des Landes ankurbeln sollen.
Damit im Zusammenhang stehen wichtige Prognosen von Experten und Analysten zu den Trends der Leitwährungen. Besonders über Dollar und Euro wird hier spekuliert. Während man dem Doller weiterhin einen Abwärtstrend zusagt, glaubt man bei der Gemeinschaftswährung weiterhin an einen Aufschwung. Wichtig für Den Euro wäre, dass er die 1,35 Dollar Marke überwinden würde, was vor allem eine psychologische Wirkung auf die verschiednen Instanzen hätte.
Aber trotz aller Zuversicht sieht man auch Faktoren, die den Euro davon abhalten könnte, zuzulegen. So fürchtet man durch größere Gewinnmitnahmen bei den weiterhin steigenden Kursen.
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