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Euro etwas schwächer

Am Donnerstag zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte wenig verändert. Positive Vorgaben aus den USA lieferten Unterstützung. Vor allem Aktien von Exportunernehmen wie Canon waren, nachdem der Yen etwas an Wert eingebüßt hatte, in Japan gefragt. Wegen Gewinnmitnahmen hielten sich die Kursgewinne allerdings ein wenig in Grenzen. Der Euro gab am Devisenmarkt etwas nach.

Der Nikkei-Index schloss in Tokio der 225 führenden Werte 0,3 Prozent fester bei 10.335 Punkten. Kaum verändert tendierte der breiter gefasste Topix bei 905 Zählern. Ebenfalls kaum verändert ging der Hongkonger Hang-Seng-Index aus dem Handel. Knapp 0,4 Prozent tiefer notierte der südkoreanische Kospi-Indes bei 0,4 Prozent. In Schanghai blieb die Börse wegen der Feiern zum chinesischen Neujahrsfest geschlossen.

Die Aktien von Canon verteuerten sich bei den japanischen Exportunternehmen um 0,3 Prozent. Nachdem der US-Branchenprimus Deer der Börse am Mittwoch mit unerwartet guten Zahlen überraschte, gewannen die Papiere des Landwirtschaftsmaschinen Herstellers Kubota 1,8 Prozent.

Die Anteilscheine des Autobauers Toyota verloren dagegen 0,6 Prozent an Wert. Nach Angaben eine US-Regierungsvertreters war zuvor bekannt geworden, dass die amerikanischen Behörden nun auch Beschwerden über potenzielle Probleme mit der Lenkung bei eineigen Corollas nachgehen .

Die New Yorker Aktienmärkte wurden zuvor duch gute Quartalsergebnisse von US-Konzernen sowie von positiven Konjunkturdaten angeschoben. Die Sorgen über die griechische Schuldenkrise, ihre Folgen auf die Euro Zone und die Abschläge bei Rohstofftiteln rückten da in den Hintergurnd.
0,4 Prozent höher bei 10.309 Punkten schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte. Ebenfalls 0,4 Prozent im Plus bei 1099 Zählern notierte der breiter gefasste S&P-500. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg 0,6 Prozent auf 2226 Punkte.

Im fernöstlichen Devisenhandel gab der Euro etwas nach. Nachdem sie im späten New Yorker Mittwochshandel noch um die 1,36 Dollar gependlet hatte, kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3577 Dollar.

Von positiven US-Konjunkturdaten profitierte die amerikanische Währung und dem am Mittwochabend vorgelegten Protokoll der Fed-Sitzung vom 26. und 27. Januar.
Demnach waren sich die Notenbanker einig, dass die Fed zu einer normalen Bilanzaufstellung zurückkehren sollte. Immer noch recht positiv wurden die Aussichten für die Wirtschaft beurteilt.

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