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Durch zweiseitige Impulse bleibt der Euro kaum verändert

Wenn auch etwas abgebremst bleibt die europäische Gemeinschaftswährung stark gegenüber dem US-Dollar. So schlägt der Euro am Mittag zum Wochenausklang mit 1,4448 US-Dollar zubuche und hält sich damit knapp unter der Marke von 1,45 USD. Für diese Entwicklungen sorgten Zwiespältige Impulse auf dem Devisenmarkt.

Einer der wesentlichen Aspekte, welche die Gemeinschaftswährung stützen und hoch halten ist die Erwartung auf eine weitere Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank. Diese Möglichkeit wird auf einen Kommentar des Ratsmitgliedes der Europäischen Zentralbank zurückgeführt, der anmerkte, dass die Geldpolitik auch nach der zurückliegenden Zinserhöhung noch "konjunkturstimulierend" sei. Die optimistische Schlussfolgerung mancher, dass daraus eine neuerliche Anhebung der Zinsen folge könnte – nachdem die zurücklegende Erhöhung die erste der letzten drei Jahre war – sehen andere aber als Phantasie an.

Dem gegenüber steht wieder die Sorge um die Europäische Schuldenkrise, die den Euro auch drückt. Wichtig hier ist die erneute Herabstufung der Bonität von Irland. Diese Herabstufung geschah durch die Rankingagentur Moody’s, die für Irland nun die Note Baa3 anstatt wie vormals Baa1 vergeben. Damit setzt sich für den Inselstaat die Reihe an Herabstufungen fort, obschon sie bereits unter den Rettungsschirm der EU geflüchtet sind.

Hinzu kommen belastende Gerüchte darüber, dass es für Griechenland Pläne zu einer Umschuldung gäbe. So blickt an am Devisenmarkt derzeit sehr aufmerksam auf die griechische Hauptstadt. Dort erwartet man von der Regierung an diesem Tag Äußerungen über Maßnahmen, welche die Sanierung des Haushalts und der möglicherweise beschlossener Privatisierungen betreffen.

Experten am Markt sehen aber trotz dieser negativen Impulse einen weiteren Auftrieb für die europäische Gemeinschaftswährung. So kommentiert Klaus Gölitz von MM Warburg: "Letztlich hält sich der Euro aber in seiner jüngsten Handelsspanne, der Zinsvorteil gegenüber dem Dollar spricht aber dafür, dass er weiter steigt." Händler hingegen sind diesbezüglich etwas skeptischer und blicken weiter auf die verschuldeten Euro-Länder.

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