Devisenhandel wieder ruhiger
Nach dem vielen auf und ab der zurückliegenden Wochen scheint sich der Devisenhandel in der ersten Hälfte der aktuellen Woche wieder etwas beruhigt zu haben. Das berichteten gestern zumindest die Analysten des UniCredit Research.
Am Montag konnte sich der Euro noch nahe der Marke von 1,4 US-Dollar halten, ging aber im frühen Handel vom Dienstag auf 1,3827 herunter. Von der Europäischen Zentralbank wurde die Gemeinschaftswährung dann zuletzt mit 1,3833 USD festgestellt, nach den 1,3936 USD vom Vortag. Damit liegt der Euro 0,0573 Einheiten – also knapp 4 Prozent – unter dem ultimowert von 2009. Auch gegenüber den anderen Leitwährungen Pfund, Franken und Yen musste die Gemeinschaftswährung leichte Rückgänge verbuchen.
Gegen die britische Währung hielt der Euro mit 0,8736 GBP, die Schweizer Währung schlug mit 1,3298 CHF zubuche und der japanische Yen ging mit 113,35 JPY aus dem Handel. Händler kommentierten diese Entwicklung mit dem Hinweis, dass die Neigung zum Risiko von potentiellen Anlegern sinken würde.
Dies stützte gleichzeitig den US-Dollar, der etwas gegenüber dem Euro profitierte. Dennoch, gegenüber dem Yen hält sich die US-Amerikanische Währung noch in der Nähe seines tiefsten Standes innerhalb der letzten 15 Jahre.
Für die Impulse der restlichen Woche wird vermutlich das FOMC-Sitzungsprotokoll sorgen, welches von der Sitzung des 21. Septembers berichtet. Dieses wurde gestern Abend veröffentlicht und soll den Markteilnehmern Aufschluss über die Zinsentscheidungen der US-Notenbank geben und Prognosen ermöglichen, ob die FED möglicherweise zusätzliche Ankäufe von Wertpapieren durchführen könnte oder nicht.
UniCredit Research ist jedenfalls der Meinung, dass es erneut zu einer Korrektur der Euro-Dollar Wertung kommen könnte, sollte das Sitzungsprotokoll einen zweifelhaften Tenor treffen. Weiterhin stehen noch diese Woche die Konjunkturdaten der US-Amerikanischen Wirtschaft an, die ebenfalls Wirkungen auf den Markt haben werden.
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