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Der Euro erholt sich

Am Mittwochnachmittag hat der Dollar zum Yen aufgewertet. Der Euro ist im Verlauf des Vormittags von Tiefkursen von 1,4456 USD im asiatischen Handel wieder über 1,45 USD gestiegen. Vorallem zum Yen litt die Gemeinschaftswährung am Dienstag noch unter nachlassender Risikobereitschaft, handelte aber gegen Vormittag wieder mit 1,4520 USD.

Der Euro wurde am Vormittag durch etwas schwächer als prognostiziert ausgefallene Wachstumszahlen aus Deutschland für 2009 vorübergehend unter Druck gesetzt. Um real 5,0 Prozent fiel das Bruttoinlandprogukt und somit so stark wie noch nie in der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde ein Rückgang von lediglich 4,8 Prozent erwartet. Daraufhin fiel der Euro von 1,4490 auf 1,4460 USD, anschließend erholte er sich aber wieder.

Die Straffung der Geldpolitik in China hatte am Dienstag den Yen zu Dollar und Euro kräftig aufwerten lassen. Die höheren Mindestreserve-Forderungen an Banken in China seien wohl doch nicht so dramatisch und die Währungsbewegungen mithin übertrieben gewesen.

Das sich der Blick immer stärker auf die Saison der Quartalsberichte von Unternehmen in den USA richte, käme hinzu. "Geleitet werden die Devisenmärkte ganz besonders in dieser Phase von den Aktienbörsen" so ein Devisenstratege. Das Technologieschwergewicht Intel legt am Donnerstag den Quartalsbericht vor, die erste große US-Bank folgt am Freitag mit J.P-Morgan.

Der “Beige Book” genannte Konjunkturbericht der Federal Reserve wird am Abend zuvor veröffentlicht. "Das Beige Book wird unseres Erachtens im späten Devisenhandel kaum Einfluss auf das Geschehen haben", prognostiziert die Helaba. Nach dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag seine Zinserhöhungserwartunden in den USA zurückgedrängt worden.

Die Helaba erachtete jedoch Aussagen der Notenbanker,ob die Unternehmen in den USA gestiegene Rohstoffpreise haben weitergeben können, für sehr wichtig. Aus technischer Sicht sei der Euro bei den jüngsten Tiefständen um 1,4450 USD unterstützt. Bei 1,4572 USD liege ein Widerstand.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 1.132,75 USD gefixt, nachdem sie am Dienstagnachmittag mit 1.151,25 USD festgestellt wurde.

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