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Der Dollar schwächelt weiterhin

Trotz einer leichten Verschnaufpause am Ende der Devisenwoche behält die europäische Gemeinschaftswährung weiterhin die Marke von 1,5 USD im Blick. Am Abend des Donnerstag schlug der Euro mit 1,4831 USD zubuche. Ein Händler kommentierte dies mit: "Das ist nach dem Anstieg um 1,5 US-Cent aber eine völlig normale Verschnaufpause."

Die Schwäche des US-Dollars scheint in der nächsten Zeit auch keine Wende erwarten zu können. Das prognostizierten auch die Analysten der Commerzbank. Sie verwiesen dabei auf die durchwachsenden Daten aus der Konjunktur und der stark gelockerten Geldpolitik der US-Amerikanischen Notenbank.


Viola Storck von der Landesbank Hessen-Thüringen kommentierte diesen Umstand mit: "Weder die schriftliche Stellungnahme, noch die anschließende Presseerklärung lieferten starke Signale für eine bevorstehende Leitzinswende." Hinzu kam am Ende dieser Woche auch eine Enttäuschung über das Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt. Mit 1,8 Prozent auf das Jahr gerechneten BIP-Wachstum blieb man hinter den Erwartungen zurück. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Staaten stieg dabei um 25 tausend.

Diese Entwicklungen sehen die Händler am Markt wieder als Bestätigung, dass der Aufschwung des Euros vor allem auf die Schwäche des US-Dollars zurückzuführen ist. Insgesamt wird die europäische Gemeinschaftswährung in diesen Tagen zwar anfälliger für technische Schwierigkeiten, aber wirklicher Widerstand wird dennoch kaum erwartet. Erwartet werden diesbezüglich die Belastungstest der Banken in der Euro-Zone.

Diskutiert wird unter den Marktteilnehmern derzeit auch die kommenden geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank. Tatsächlich ist in diesem Punkt vor allem eine Meinung verbreitet, nämlich dass in kommenden Schritten die Zinsanhebung quartalsweise vollzogen werden wird. Die Zahl von der hier gesprochen wird sind 25 Basispunkte – eine Erhöhung, wie sie bereits im April getätigt wurde.

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