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Der Devisenmarkt bleibt ruhig
An den Aktienmärkten war in den letzten Wochen so einiges geboten. Die Aktienkurse erreichten teilweise historische Höchstwerte, doch erstaunlich daran ist, dass die Devisenmärkte diese Aufwärtsbewegungen nicht mitbegleiten. Die Bewegung des Yen, des wichtigsten Risikoindikators für die globalen Finanzmärkte, viel wenig spektakulär aus.
Devisenmärkte sind generell viel feinfühliger als Akteinmärkte und spüren in den meisten Fällen entscheidende Trends schon vor allen Börsen auf. Selbst bei dem herrlichsten Börsen-Sonnenschein, zeigen uns die Devisenmärkte, das der nächste Regen bevorsteht.
Der Devinsemarkt ist der größste Finanzmarkt weltweit, größer als alle Börsen der Welt und ist für die gesamte Realwirtschaft von Bedeutung, er hat eine wichtige Voralusffunktion.
Wer ein Auge auf den Devisenmarkt wirft, kann sich eine realistisches Bild von dem Gesamtgeschehen machen. Der Forex Markt hält sich im Moment sehr ruhig und bleit zum Aktienmarkt vergleichsweise stabil. Dadurch stabilisiert sich auch die Weltwirtschaft weiter. Die Daten aus China und Japan sind Ausdruck dieser zunhemend nachhaltigen Entwickulung. Der japanische Tankan Bericht signalisierte im 2. Quartal gegenüber dem 1. Quartal leichte Entspannungssignale. Für große Unternehmen im Produktionsbereich stieg der Index von -58 auf -48 Punkte an. Seit dem 4. Quartal 2007 ergab sich damit die erste Zunahme.
Für große Unternehmen im Dienstleistungssektor legte der Index leicht von -31 auf -29 Punkte zu.
Man geht weiterhin von einem festen Yen aus und betrachtet die Bewegung der letzten Woche als Korrektur in einem gestartene Abwärtstrend.
Auch der Exportindex bewegt sich nun den zweiten Monat in Folge oberhalb von 50 Punkten, das darf als Ausdruck einer Stabilisierung auf globaler Ebene interpretiert werden.
Auch der deutsche Arbeitsmarktbericht lieferte eine postive Überraschung. Selbst nach zwei Jahren Finanzkrise und mehr als einem Jahr Rezession ist eine auffällige Stabilität am Arbeitsmarkt erkennbar.
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