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Beschränkungen für den Rubel aufgehoben

Am Donnerstag vermeldete der "Kommersant", dass die Nationalbank von Weißrussland den Rubelkurs freigegeben habe. Denn bisher war es so, dass der Wechselkurs für die weißrussische Währung nicht mehr als um zwei Prozent von dem amtlichen Kurs abweichen durfte.

Dazu wurde ein Kommentar der weißrussischen Notenbank veröffentlicht, in der man feststellte, dass Gerüchte in der Bevölkerung verbreitet worden seien, die wohl nur jenes Ziel hätten, "Panik unter der Bevölkerung zu verbreiten." Weiterhin resümiert man darin den Devisenmonat März und erkennt ein Defizit, dass wegen "wegen der enormen Nachfrage nach ausländischen Bargeld zum Kauf von Fahrzeugen im Ausland entstanden" sei.

Der aktuelle Wert der weißrussischen Währung liegt bei 3061 Rubel zu einem Dollar. Umgerechnet auf einen Euro kommt man auf etwa 4400 Rubel. Allerdings kam es zu deutlichen Werteinbrüchen beim Rubel, weil die Banken die weißrussische Währung deutlich preiswerter verkauft haben. So gab man 4000 Rubel für einen Dollar raus und nahm dafür eine Abwertung von 32 Prozent in kauf. Dem Gegenüber steht der Schwarzmarkt, der noch leichtfüßiger mit dem Rubel handelt; dort gibt es pro Dollar bis zu 4200 Rubel.

Nun ist es das aktuelle Ziel der Nationalbank von Weißrussland, den Rubel zu stabilisieren und zielt dafür auf Privatkunden. So werden die Banken dazu aufgefordert, mit diesen einen freien Devisenhandel zu führen. Dazu bemerkt die Nationalbank: "Die marktorientierte Bestimmung des Rubel-Wechselkurses beim Devisenverkauf an Privatkunden wird nicht nur die Devisennachfrage decken, sondern auch den Aufkauf von Währungen sinnlos machen."

Darüber hinaus ist Weißrussland ziemlich knapp bei Kasse. Man bat bereits Russland um einen Kredit von drei Milliarden Dollar. Zwei Milliarden davon sollten von Seiten der WAWG und deren Anti Krisen-Fond kommen, die dritte Milliarden aus den Staatskassen Russlands. Dieser Wunsch auf einen kredit wurde aber bereits von Seiten Russlands abgelehnt.

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