Aktienmärkte im asiatischen Raum profitieren an US-Vorgaben
In der vergangenen Woche konnten die asiatischen Aktienmärkte wieder steigen. Tokio, Hongkong, Taiwan und Südkorea konnten die Mehrheit der Kurse ein Plus verzeichnen. Was die Grundlage für diesen Aufschwung schaffte, waren wohl die Daten aus dem Bausektor der USA und so kam es zu positiven Vorgaben. Besonders die Autoindustrie konnte das bei aus den Zahlen des Monats Mai profitieren; der US-Absatz dieses Marktes ließ die japanischen Namen etwas Raum gutmachen.
Toyota zum beispiel – weltweit Autobauer weltweit - konnte 3,55 Prozent steigen. Vor allem im Bereich des Exports konnte der Asiatische Markt dabei punkten. Hier wären insbesondere die Kameras von Canon zu nennen, deren Papiere um über 3 Prozent zulegten.
Ein Analyst von Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities - mit Namen Shoji Yoshigoe - kommentierte die Entwicklung: "Die Gewinne an den US-Börsen sind der Hauptantrieb hinter der Markterholung". Auch waren Anleger optimistischer, weil der Yen sich im Rückgang befand und stiegen wieder ein. 92, 36 Yen war ein Dollar wert im Devisenhandel.
Tokio: Mit 890 Zählern stieg der Toppix-Index um 2,37 Prozent. Bei 9914 Zählern schloss der Nikkei-Index bei 3,24 Prozent. Das bringt den 225 Werte umfassenden Nikkei - der Toppix ist weiter gefasst - auf den höchsten Stand der vergangenen zwei Wochen.
USA: Nach einigen Berichten über sinkende Lagerbestände beim Leichtöl der USA stieg der Preis für einen Barrel um über einen Dollar. Damit lag der Preis bei 73,99 Dollar pro Barrel. Mit 10.249 Punkten stieg der Dow-Jones-Index der Standartwerte um 2,3 Prozent. Mit 1098 Zählern stieg der S&P-500 um 2,6 Prozent. Mit 2281 Stellen stieg der Nasdaq - Index der Technologiebörse - ebenfalls um 2,6 Prozent.
Was den US-Daten an der Börse Auftrieb verschaffte waren die guten Konjunkturdaten vom vergangenen Mittwoch. Hier zahlte sich eine Verkaufswelle aus, die eine Folge von vielen Hausverkäufen war. Händler nannten die Aufschläge eine „Schnäppchenjagd“.
"Ob die Rally andauert hängt im Wesentlichen davon ab, ob die CDS für westeuropäische Anleihen sinken" warnte aber eine Kurzstudie der ING Bank. Experten betonten, dass der Markt vielleicht nicht so sicher sei, wie es im Moment scheine. Mit der Schuldenkrise in Europa und dem Rücktritt des Ministerpräsidenten von Japan - Yokio Hatayama - waren noch einige Unsicherheiten auf dem Markt.
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