|
USD: Abnahme der Dollar-Volatilität, das lässt Märkte schwanken
Für den Dollar war gestern ein eher flauer Handelstag, was größtenteils daran liegt, dass keine Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden. Ben Bernanke äußerte sich gestern über die Lage der US-Wirtschaft und den durchgeführten Banken-Stresstest. In der Konferenz vom Montag im Bundestaat Georgia betonte Bernanke, dass er mit den Ergebnissen der Bankenprüfung durchaus zufrienden sei.
Da eventuell zusätzliches Kapital von den Notenbanken bereitgestellt werde, seien auch die Investoren äußerst zuversichtlich.
Doch selbst mit positiven Worten konnte Bernanke die heftigen Verluste am gestrigen Aktienmarkt nicht schön reden oder verhindern. Grund für diese Verluste könnte der Beginn einer Korrektur des starken Anstiegs der globalen Aktienmärkte in den letzten Wochen sein.
Der Dollar konnte gegenüber den meisten Hauptwährungen Boden gutmachen. 70 Punkte legte der USD zum EUR zu und schloss bei 1,3591. Zum Britischen Pfund verbuchte die amerikanische Währung weitere 125 Punkte, um schließlich bei 1,5095 zu notieren. Lediglich zum JPY verlor der Dollar 100 Punkte und setzte so den Abwärtstrend gegenüber Japans Währung fort.
Heute kann wieder mit Kursschwankungen gerechnet werden, da wichtige Wirtschaftsdaten und die Umsetzung des Rettungsplans von US-Präsident Barack Obama auf der Agenda stehen.
Unter anderem werden die Ergebnisse zur US-Handelsbilanz vom Monat März veröffentlicht, der IBD/TIPP-Index zum US-Verbraucherverhalten und Zahlen zum US-Haushaltssaldo für den Monat April.
Positive Zahlen könnten selbstverständlich weiterhin zu einer Markterholung beitragen. Gleichzeitig könnten diese den Abwärtstrend des USD stoppen, die Ängste der Investoren aufheben und die globale Wirtschaft könnte sich erholen .
2010-07 2010-6 2010-5 2010-4 2010-3 2010-2
2010-1 2009-12 2009-11 2009-10 2009-9 2009-8 2009-7
2009-6 2009-5 |
|